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© alle Texte, Fotos & Videos (sofern nicht anders angegeben): C. Landgrafe / Signal-Hund 2018 Titelbild “suchender Labrador”: (c) A.Koch  /  Zecke: Foto: Holger Krisp, Ulm, Germany; (CC BY 3.0)  /  Lavendel: H. Zell; (CC BY-SA 3.0);  

Problemfelle...

Ängste & Aggressionen abbauen

Mantrailing ist ein Türöffner. Das gilt ganz besonders für Hunde mit einer problematischen Vorgeschichte. In meinen Gruppen trailen so einige Hunde zu therapeutischen Zwecken, um sich an Menschen oder den Alltag draußen zu gewöhnen. Wichtig sind Ruhe und Sachverstand, Geduld und Wissen, um diesen Hunden Sicherheit und Spaß an der Menschensuche zu vermitteln.
Baxter (Schäferhund-Rottweiler-Rüde) Baxter kam mit rund sechs Monaten zu seinem Besitzern. Was vorher mit ihm passierte, weiß man nicht - aber es hat deutliche Spuren in ihm hinterlassen. Der Rüde hat Angst vor Menschen und zeigt das ganz deutlich, indem er sie verbellt und droht : “Wenn du näher kommst, fresse ich dich!” Und das meint er toternst. Die ersten Schritte ins Mantrailing waren für ihn spannend und beängstigend zugleich. Wie bei fast allen Hunden begann er zunächst interessiert, die Spur abzusuchen...                                
Der erste Trail - banges Warten - was kommt auf mich zu? Die neue Situation stresst Baxter síchtlich.
Konzentrierte Suche mit tiefer Nase,  er ist völlig in die Spur vertieft.
Hilfe - da sitzt jemand hinter’m Baum! Halb drohend, halb fliehend bellt er aufgeregt.
Dann traut er sich nach kurzer Zeit mithilfe seines Hundeführers doch an die gruselige fremde Frau mit der Futtertube heran, doch nur eine winzige Bewegung genügt, und er zuckt ängstlich zurück. Nach gut zwei Jahren Training ist Baxter sehr viel ruhiger und souveräner geworden. Er sucht inmitten von vielen Menschen, durch Gruppen hindurch, wenn es sein muss, auch eine Person am Bahnsteig und zeigt sie sauber an. Auch Trails in einem gut besuchten Landschaftspark Duisburg sind super machbar. Das Trailen hat ihn ruhiger, offener für Situationen und deutlich selbstbewusster gemacht.
Milla (vermutlich Podenco-Bracke-Mixhündin) Panikhündin Milla lernte ich so kennen - eingeklemmte Rute bis unter den Bauch, panische Augen, groß wie Suppenteller und ständig auf der Suche nach dem Loch, durch das sie unter die Grasnarbe verschwinden konnte. Ihr Einstieg ins Trailen war schwierig - fremde Person war unmöglich, also mussten wir mit “Papa” starten. Das Suchen machte ihr schnell riesigen Spaß, jetzt mussten wir nur noch das Finden für sie schön gestalten...
Der erste Trailversuch - da liegt was auf dem Boden und da sitzt einer... nee Frauchen, lass mal - ich geh lieber wieder!
Zwei Wochen später - Milla trailt sehr viel mutiger eine andere Teilnehmerin und lässt sich kurz darauf zum ersten Mal anfassen.
Und mit jedem weiteren Trail taute Milla mehr und mehr auf, und innerhalb des letzten Jahres wurden es immer mehr Menschen, denen sie sich freiwillig annähern konnte - unsere tolle Tripple M, die “Mega-Mutige-Milla” !
Pauline (Dalmatinerhündin) Pauline kannte lange Zeit nur eines - in einer Box zu leben, die kaum größer war als sie selbst und Welpen zu bekommen. Die Hündin wurde von einem Vermehrer missbraucht und schließlich freigekauft. Kein Wunder, dass ihr die ganze Welt einfach nur Angst machte. Sie brauchte sehr lange Jahre, um dank ihrer unendlich geduldigen und liebevollen Halterin und ihrem Hundefreund, dem Dalmatinerrüden Bossa, Fuß zu fassen. Unendlich behutsam brachten wir sie zum Suchen...
Der erste Trailversuch - Pauline ist extrem skeptisch und braucht permanent die Nähe und Ermutigung ihrer Halterin, ehe sie sich doch ein paar wenige Schritte allein nach vorne traut. Doch sofort sucht sie wieder Sicherheit bei ihrem Menschen.
Unter Stress fällt Pauline schnell in eine Stereotypie, den sogenannten “Boxkoller”. Dabei dreht sich das Tier auf relativ engem Raum um sich selbst - ein Überbleibsel ihrer grausamen Haltungsbedingungen während ihrer Zeit als Vermehrerhündin. Mit dieser Verhaltensweise versucht sie, sich selbst zu beruhigen. Zum Glück kann sie sich mittlerweile relativ schnell selbst wieder daraus lösen, ohne dass wir sie unterbrechen müssten. Sie ist auf einem guten Weg und nimmt jetzt nach wenigen Trailtagen schon viel selbstbewusster Situationen hin und geht mutiger auf die Suchpersonen zu. Dennoch sind die bisherigen Erfolge noch sehr zerbrechlich und bedürfen weiterem sanften Aufbau.
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© alle Texte, Fotos & Videos (sofern nicht anders angegeben): C. Landgrafe / Signal-Hund 2017 Titelfoto:A.Koch

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Mantrailing ist ein Türöffner. Das gilt ganz besonders für Hunde mit einer problematischen Vorgeschichte. In meinen Gruppen trailen so einige Hunde zu therapeutischen Zwecken, um sich an Menschen oder den Alltag draußen zu gewöhnen. Wichtig sind Ruhe und Sachverstand, Geduld und Wissen, um diesen Hunden Sicherheit und Spaß an der Menschensuche zu vermitteln. Weitere Infos auf unserer Website (für PC)
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