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Datenschutzerklärung            © alle Texte, Fotos & Videos (sofern nicht anders angegeben): C. Landgrafe / Signal-Hund 2018 Titelbild “suchender Labrador”: (c) A.Koch  /  Zecke: Foto: Holger Krisp, Ulm, Germany; (CC BY 3.0)  /  Lavendel: H. Zell; (CC BY-SA 3.0);  

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Donnerstag, 16. Oktober 2014

“Mantrailer verloren!” oder Kommunikation ist alles - Teil 2      Ich hatte ein schönes Vierer-Trüppchen zum Trailen im Gelände - zwei Anfänger, ein Fortgeschrittener, der länger nicht getrailt hatte und ein sehr gut Fortgeschrittener.      Ich wollte einen Anfängertrail mit spannendem Ende legen. Dazu mussten wir erst mal steil auf einen Berg hinauf, um von dort aus zu starten. Da ich nicht jedesmal den Berg erklimmen wollte, verteilte ich Funkgeräte und Anweisung, wie wir jetzt weiter machen wollten.      Es kam, wie es kommen musste - kollektives Versagen auf ganzer Linie.    Offenbar hatte ich nicht genau genug erklärt, wie das Ganze ablaufen sollte und auch nicht nachgefragt, ob es denn alle auch verstanden hätten.    Ein Anfänger hatte nämlich nicht genau zugehört, bzw. nicht genau verstanden, und so nahm das Drama seinen Lauf.    Der erste Trail verlief super positiv. Der Hund, der längere Zeit nicht getrailt hatte, war super und hatte viel Spaß beim Finden der Versteckperson hinter einem großen Baumstamm, die auch noch von vielen Ästen abgeschirmt und nicht ohne weiteres zu erreichen war.    Ich funkte zur “Parkplatz-Basis” :”Lucky hat gefunden - der Nächste kann sich schon mal auf den Weg machen.” Damit meinte ich - auf den Weg den Berg nach oben, bis zu mir, kurz vor der ersten Dreifach-Kreuzung (siehe Bild). Ein Weg von ca. 100 Metern. Ich stand dort und wartete. Und wartete....    Funkspruch an die Basis: Sind die schon los?”    Antwort: “Ja, sofort nachdem du gefunkt hattest.”    Hm... merkwürdig. “Ist sie auch in die richtige Straße hinauf gegangen??”    “Ja, ist sie.”    Verdammt - wie kann jemand auf nicht mal 100 Metern verloren gehen?? Wir alle wurden unruhig. Fünf Minuten später beschlossen wir, sie zu suchen. Ein Trailer fuhr mit seinem Jeep über den Feldweg weiter nach oben, den Berg hinauf. Ich nahm den anderen Abzweig zu Fuß. Nichts ...    Okay, jetzt machte ich mir ehrlich Sorgen um sie. Wir hörten Hundegebell unterhalb von  uns aus dem dichten Wald. War sie ausgerutscht und hingefallen? Vielleicht sogar verletzt??    Funkspruch an die Basis: “Wir nehmen jetzt Maya. Dann nehmen wir einen Geruchsträger aus ihrem Auto und setzen Maya am Parkplatz an.”    Wir alle machten uns nervös und diskutierend auf den Weg zurück zum Parkplatz, da kam der erlösenende Funkspruch: “Sie ist dahaaa!”    Möööööönsch... da fiel ein dicker Stein vom Herzen!    Was war passiert? Meine Anweisung war nicht klar genug für sie gewesen und sie hatte ihren Hund alleine nach einem Drittel am Berg angesetzt - und der war links in den einzigen kleinen Abzweig steil links runter Richtung Wald und Örtchen gedüst, wieso auch immer...    Was lerne ich daraus? Nichts ist unmöglich, Bermuda-Dreiecke gibt es scheinbar überall und ich mus besser mit meinen Leuten kommunizieren lernen!   Klatsche für den Trainer...
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